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Der EM-SAT ist ein Fahrzeug zur präzisen Messung der gleisgeometrischen Parameter Längshöhe, Richtung, Gegenseitige Höhenlage und Spurweite. Daraus werden vom Computer die Korrekturdaten für eine Gleislageberichtigung berechnet, die direkt in die ALC-Steuerung der Stopf-Richtmaschinen eingespeist werden.
Von einem abgesetzten Satellitenfahrzeug wird ein Laserstrahl auf die Empfangseinheit der Hauptmaschine gerichtet. Das Hauptfahrzeug mißt die Gleislage realitätsnah mit einer Achslast von 16,5 t. Durch die eingesetzte Lasertechnik sind Meßdistanzen bis zu 250 m meßbar, wodurch erstmalig solche langwelligen Gleislagefehler detektierbar sind, die für Hochgeschwindigkeitsstrecken relevant sind. Zur Ermittlung der absoluten Gleislage wird das System durch die Messungen eines sogenannten Festpunktmeßgerätes ergänzt.
Zusätzlich ist der EM-SAT mit Meßachsen (Sehnenmessung) und einem 8-Kanalschreiber für die Messung der Längshöhe, Spurweite, Gegenseitige Höhenlage, Krümmung und Verwindung ausgerüstet, so daß ein direkter Vergleich zu den Stopfmaschinen gegeben ist.
Das System ist für die Gleis- und Weichenfreigabe sowie -abnahme durch die DB AG zugelassen.
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